Wenn Sie sich in naher Zukunft besonders für einen Winkelschleifer interessieren, dann lesen Sie sich den folgenden, informativen Text zu eben diesem einmal durch.
Denn hier erfahren Sie mehr über den Winkelschleifer, die Sicherheitsvorkehrungen bei der Arbeit, Prinzipielles über den Antrieb und Grundlegendes über das Gerät selbst.
Was ist eigentlich ein Winkelschleifer?
Typisch bei einem Winkelschleifer (daher auch der Name) ist der Antrieb der Schleifscheibe über ein Winkelgetriebe. Sie wird elektrisch angetrieben. Die Schleifscheiben sind rund und rotieren schnell. Die Bedienung erfolgt hauptsächlich mit der Hand. Eingeführt wurde das Gerät im Jahre 1954. Das Prinzip ist beim Winkelschleifer ähnlich wie bei einem Trennschleifer.
Prinzipielles über den Antrieb und was Sie darüber wissen sollten
Das runde Werkzeug ist aufgrund seiner Rotation hohen Fliehkräften ausgesetzt. Die Umdrehungszahl beträgt bis zu 13.300 pro Minute – hierbei beträgt der Scheibendurchmesser 115mm.
80 m/s schnell können Sie mit dem Gerät schniden.
Je nach Schibendurchmesser ist auch die Leerlaufdrehzahl. Schließlich kommt es auch auf die Bauart der Maschine an.
Durch besondere Gewebeeinlagen verstärkt, vermeiden Sie das Bersten ihrer Scheiben am Gerät. Die Scheiben ihres Winkelschleifers besonders elastische Kunstharzbindungen, die ihm eine gewisse Flexibilität verleihen. Ein Unterschied also, zu starren Schleifscheiben. Aufgrund dieser Flexibilität ermöglicht Ihnen der Winkelschleifer freihändig trenn zu schleifen. So wird das Zerbrechen der Schleifscheibe im Falle einer leichten Verkantung verhindert.
Sicherheitsvorkehrungen bei ihrer Arbeit mit dem Gerät
Falls Sie mit einem Winkelschleifer arbeiten, sollten Sie eine Schutzbrille tragen. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Sie schwer entflammbare Baumwollkleidung an haben. Weiterhin wären Sicherheitsschuhe sehr sinnvoll, denn schließlich kann es passieren, dass Werkstücke beim Trennen zu Boden fallen. Halten Sie wenn möglich beim Arbeiten den Winkelschleifer fest – am besten mit beiden Händen. Bei längerem Arbeiten sollten Sie zudem ein Gehörschutz tragen. Der hohe Geräuschpegel könnte ihre Ohren schädigen. Unweigerliche Voraussetzung ist die passende Schutzhaube des Geräts, ohne die Sie nicht arbeiten sollten. Falls einmal die Scheibe zerplatzen sollte, oder Sie einen Kontakt zu der scharfen Scheibe verhindern wollen, dann sollte die passende Schutzhaube des Geräts nicht fehlen.
Ich empfehle Ihnen zudem, dass Sie das „Schruppschleifen“ mit den Trennscheiben wenn möglich vermeiden – so verhindern Sie die dadurch bestehende Berstgefahr. Nutzen Sie für das Schruppschleifen ein anderes Material (Schruppscheiben, Fächerscheiben). Diese sind aufgrund der besser angesetzten Schleifmittel besser geeignet.
Bei allen Scheiben haben Sie zudem ein Haltbarkeitsdatum. Die bei allen Schleifvorgängen entsteht auch beim Arbeiten mit dem Winkelschleifer Abrieb.
An der Bearbeitungsstelle des Werkzeugs wird aufgrund der hohen Drehzahl sehr viel Wärme frei. Beim dabei entstehenden, so genannten „Funkenflug“ besteht akute Brandgefahr, sofern die glühenden Partikel in größeren Mengen konzentriert sind.
Sollten Sie Ihren Winkelschleifer gewerblich einsetzen, so achten Sie auf die vorgeschriebene, Vorschriften (järhliche Überprüfungen, Berufsgenossenschaft usw.).